Das Intensivformat fasst die zentralen Infrastruktur- und Betriebsthemen des Portfolios zusammen. Von Architektur und Installation über Administration, Netzwerk und Storage bis zu Hochverfügbarkeit, Monitoring, Backup, Upgrade und Incident-Bearbeitung entsteht ein durchgängiges Betriebsmodell.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxislabor
- Geeignete Anschlussseminare
Seminarprofil
Das Themengebiet wird mit klaren Betriebs- und Architekturentscheidungen, Demonstrationen und aufeinander aufbauenden Laboraufgaben erarbeitet. Jede Übung endet mit einer technischen Prüfung und einer kurzen Dokumentation des erreichten Zustands.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: CloudStack-Administratoren, Plattformbetreiber, Support Engineers und Infrastrukturteams mit umfassender Betriebsverantwortung.
Voraussetzungen: Gute Linux-, Netzwerk- und Virtualisierungskenntnisse; praktische CloudStack-Erfahrung ist hilfreich, aber nicht zwingend.
Lernziele
- Eine CloudStack-Umgebung von der Architektur bis zum Regelbetrieb verstehen.
- KVM-Infrastruktur, Netzwerk, Storage und System-VMs verwalten.
- HA, Monitoring, Backup und Lifecycle in den Betrieb integrieren.
- Störungen strukturiert bearbeiten und Runbooks erstellen.
Seminarinhalte
1. Architektur und Installationsbasis
Komponenten, Hierarchie, Managementebene, KVM-Hosts und System-VMs werden als technische Grundlage aufgebaut.
Schritt-für-Schritt:
- Referenzarchitektur und Voraussetzungen prüfen.
- Management Server und Datenbank einordnen.
- KVM-Host-, Netzwerk- und Storageanforderungen validieren.
- Zone und zentrale Plattformdienste abnehmen.
2. Administration und Servicekatalog
Mandanten, Projekte, Angebote, Limits, Templates und Workloads werden im laufenden Betrieb verwaltet.
Schritt-für-Schritt:
- Mandanten- und Rollenmodell anlegen.
- Compute-, Disk- und Netzwerkangebote definieren.
- Workload bereitstellen und Lebenszyklus testen.
- Ressourcenlimits und Kapazität kontrollieren.
3. Advanced Networking und VPC
Traffic-Typen, isolierte Netze, Virtual Router, Public IP, VPC, ACL, NAT und Load Balancing werden praktisch verbunden.
Schritt-für-Schritt:
- Physische und logische Netze zuordnen.
- Isoliertes Netz mit Routerdiensten bereitstellen.
- VPC mit Tiers und ACLs konfigurieren.
- Paketweg und Fehlerzustand diagnostizieren.
4. Storage und Datenmanagement
Primary und Secondary Storage, Volumes, Templates, ISO-Abbilder, Snapshots und Schutzverfahren werden betrieben.
Schritt-für-Schritt:
- Storagepool und Angebote einrichten.
- Volume- und Snapshot-Lebenszyklus testen.
- Template und ISO versioniert verwalten.
- Kapazität und Performance bewerten.
5. Hochverfügbarkeit und Skalierung
Management, Hosts, System-VMs und Kapazitätsreserven werden auf Ausfälle und Wachstum vorbereitet.
Schritt-für-Schritt:
- Fehlerdomänen und Single Points of Failure markieren.
- HA-Verhalten von Workloads und Routern testen.
- Kapazitätsreserven und Warnschwellen festlegen.
- Multi-Zone-Optionen bewerten.
6. Monitoring und Troubleshooting
Metriken, Logs, Events, Jobs und Datenbankinformationen werden in einer festen Diagnosekette genutzt.
Schritt-für-Schritt:
- Messpunkte und Alarmierung definieren.
- Logs und Ereignisse zeitlich korrelieren.
- Hypothesen mit minimalinvasiven Tests prüfen.
- Ursache und dauerhafte Maßnahme dokumentieren.
7. Backup, Recovery und DR
Schutzklassen, Backup-Angebote, Restore und Wiederanlauf werden mit RPO und RTO verknüpft.
Schritt-für-Schritt:
- RPO/RTO und Schutzklasse festlegen.
- Backup und Aufbewahrung konfigurieren.
- Restore technisch und fachlich validieren.
- DR-Runbook mit Rollen und Reihenfolge erstellen.
8. Upgrade, Support und Betriebsübergabe
Lifecycle, Wartungsfenster, Incident-Prozess und Dokumentation schließen den Betriebszyklus.
Schritt-für-Schritt:
- Upgradepfad und Prechecks erstellen.
- Änderung mit Rückfall und Abnahme planen.
- Incident nach Schweregrad triagieren und eskalieren.
- Runbooks und As-built-Dokumentation vervollständigen.
Praxislabor
- KVM-basierte Referenzumgebung prüfen.
- Mandanten, Angebote, Netzwerk und Workload bereitstellen.
- HA-, Backup- und Restore-Szenarien durchführen.
- Eine Störung diagnostizieren und ein Upgrade vorbereiten.
Geeignete Anschlussseminare
Spezialthemen können anschließend in den Einzelkursen zu Netzwerk, Storage, Monitoring, Backup oder Upgrade vertieft werden.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: | ###FUENFTAGEHOCH### |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | CloudStack-Administratoren, Plattformbetreiber, Support Engineers und Infrastrukturteams mit umfassender Betriebsverantwortung. |
| Voraussetzungen: | Gute Linux-, Netzwerk- und Virtualisierungskenntnisse; praktische CloudStack-Erfahrung ist hilfreich, aber nicht zwingend. |
| Standorte: | ###STANDORTE### |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| ###TEL### |
Seminartermine
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